… meint zumindest die perspektive-mittelstand.de [Quelle für die folgenden gekürzten Zitate – Hervorhebung von train-und-coach.de]:

Web 2.0-Anwendungen wie beispielsweise Corporate Weblogs und Wikis bieten viele unternehmerische Nutzenpotenziale. Aufgrund von Informationsdefiziten bei den Führungskräften werden diese jedoch meist nicht ausgeschöpft. Dies zeigen die Ergebnisse einer europaweiten Studie zum Einsatz von Web 2.0-Technologien in Unternehmen. [ad#ad-blog]

Mangelndes Verständnis der Führungskräfte im Hinblick auf die geschäftlichen Einsatzfelder von Web 2.0-Technologien lässt viele Web 2.0-Investitionen schon im Vorfeld oftmals scheitern. So beklagt eine Mehrheit von 57 Prozent der Unternehmen vor allem Wissensdefizite und fühlt sich unzureichend über Web 2.0-Anwendungen, deren Einsatz und den Nutzen informiert. Dies zeigen die Ergebnisse einer im Rahmen des „BEA Mashup the Enterprise Survey“ von BEA Systems unter 321 Unternehmen durchgeführten Umfrage in sieben europäischen Ländern.

Neben weit reichenden Informationsdefiziten gibt es jedoch noch weitere Gründe, die viele Unternehmen zögern lassen, den Einsatz web-basierter Services zu forcieren. Laut Studie befürchten 23 Prozent der befragten Unternehmen Probleme im Hinblick auf die Kontrolle veröffentlichter Inhalte. Ein weiterer Grund sind Sicherheitsbedenken, die in rund jedem fünften Unternehmen (21%) den Web 2.0-Enthusiasmus bremsen. …

Als wichtigsten Aspekt, der für den Einsatz von Web 2.0-Anwendungen spricht, nennen 41 Prozent der befragten Unternehmen die damit einhergehende Möglichkeiten zur Intensivierung des Kundendialogs und Verbesserung der Kundenbeziehungen. Weiterhin ein wesentlicher Grund zum Einsatz web-basierter Services ist für rund vier von zehn Befragten (38%) die Automatisierung von Geschäftsprozessen und dadurch Kosten einzusparen. Ein weiteres Drittel (31%) der Unternehmen sieht in Web 2.0-.Technologien ein wirkungsvolles Instrument zur Verbesserung der Zusammenarbeit im Unternehmen und 28 Prozent die Möglichkeit, einfachere Schnittstellen zu Partnern und/oder Zulieferern aufzubauen.

Ein neues Feld, das der Studie zufolge fast ein jedes fünfte Unternehmen (18%) innerhalb des nächsten Jahres nutzen möchte, ist der Einsatz so genannter „Mashups“, … Bezogen auf die weitere Verbreitung der Web 2.0-Technologien in Unternehmen zeigt sich Martin Percival, EMEA Senior Technology Evangelist bei BEA Systems, trotz aller derzeit noch in vielen Unternehmen vorhandenen Wissensdefizite, optimistisch: „Die neuen Web 2.0 Social Software Anwendungen wie Blogs, Wikis, soziale Netzwerke und Mashups werden zunehmend in Unternehmen eingesetzt. Sie haben das Potenzial die Produktivität der Mitarbeiter aus den Bereichen Marketing, Vertrieb, Kommunikation, Forschung & Entwicklung und Human Resources maßgeblich zu erhöhen.“

Zitatende:

Kommentar: Die Behauptungen im Titel bzw. im ersten Absatz der Meldung, scheinen mir durch die weitergehenden Zahlen und Infos nicht sonderlich gut belegt. Ich würde diese eher so sehen, dass viele Unternehmen langsam ein Gefühl für die anstehenden Veränderungen entwickeln und motiviert sind, die neuen Trends in ihre Unternehmensstrategie einzubauen.
Anderer Meinung ist allerdings handwerkermarkt.de:

Europas Unternehmen an Web 2.0 nicht interessiert

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