Die Wikipedia wird sehr stark nicht nur im Internet beachtet. Deshalb ist eine schlechte Reputation hier sehr wirksam. Was kann man positiv zur Förderung seiner Reputation über Wikipedia erreichen?

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veröffentlicht und wird, weil die Ressource deaktiviert wurde, nun hier direkt in meinen Blog wiedergegeben.)

Online-Reputation und Wikipedia

Wikipedia ist eine ganz prominente Stelle im Internet. Das liegt zum einen daran, dass sie bei vielen Suchbegriffen ganz oben auf der Google-Suchergebnisseite auftauchen. Zum anderen gehen viele User direkt auf Wikipedia, wenn sie einen bestimmten Allgemein- oder Fachbegriff nachschlagen wollen.

Nun sind einige Zeitgenossen so prominent, das über sie ein Wikipedia-Eintrag existiert. Dieser VIP-Status hat natürlich so seine Probleme, denn nun kann jeder an dieser prominenten Stelle Infos unterbringen, löschen oder ergänzen und damit massiv auf die Online-Reputation der Person Einfluss nehmen.[W_E_R_B-Block]

Bereits 2006 berichtete der Focus darüber, dass und wie Politiker auf Ihre Wikipedia-Einträge Einfluss nahmen. (http://www.focus.de/digital/diverses/wikipedia-skandal_aid_104360.html ) Dieses Ereignis wurde als Skandal beschrieben, weil die Politiker versuchten, verdeckt zu gestalten. Allerdings konnte man dieses verdeckte Handeln über die Rückverfolgung der IP-Adressen aufdecken.

Denn aus der Community um die Wikipedia wurde eine Software mit dem Namen WikiScanner entwickelt, mit der man IP-Adressen von Nutzern, die Wikipedia-Artikel anonym verändern, zu größeren Organisationen oder Unternehmen wegen ihres eigenen IP-Adressbereich zurückverfolgen kann. So wurden Veränderungen der Wikipedia durch Mitarbeiter von Disney, Wal-Mart, dem Geheimdienst CIA und sogar aus dem Vatikan dokumentiert.

Besonders viel Wirbel verursachte vor kurzen der Bundestagsabgeordnete der Linken Lutz Heilmann. Weil er bestimmte Behauptungen der Wikipedia über ihn für falsch hielt, erwirkte er vor Gericht eine Sperrung einer bestimmten Art des Wikipedia-Zugangs. Heilmann und die Links-Partei bekamen daraufhin viel an Kritik zu hören. Das Gericht, das die Sperrung veranlasst hatte, wurde kaum beachtet.

Klar sollte eigentlich sein, dass man gegenüber tatsächlichen oder vermeintlichen fehlerhaften Berichterstattungen ein Gegendarstellungsrecht hat. Dies bietet auch die Wikipedia über den Punkt Diskussion. Hier könnte man als Betroffener seine andere Sicht der Dinge darlegen. Aus meiner Sicht spräche auch nichts dagegen, dort für die Streichung von fehlerhaften Tatsachenbehauptungen einzutreten.

Schlecht für die Online-Reputation ist es aber, verdeckt zu arbeiten. Also unter anonymen Zugriff Veränderungen vorzunehmen. Selbst wenn diese nicht aufgedeckt werden können, werfen sie doch ein schlechtes Licht auf einen. Und wenn es dann aufgedeckt wird, dann ist der Schaden nicht nur für die Online-Reputation beachtlich.

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