Newsfeed - die News für den
Newsreader

Foot-in-the-Door

Amazon-Link

Wenn man einen Menschen dazu bringen will, dass dieser eine Handlung zeigt, die für einen selbst von Vorteil ist, dann kann man hierfür die “Foot-in-the-Door”-Technik einsetzen. Foot-in-the-Door wird gerne von karitativen Organisationen für Ihre Ziele eingesetzt. Man bittet zunächst um eine kleine Spende und fordert dann immer wieder zu mehr Engagement auf. Foot-in-the-Door ist erfolgreich, wenn man Schritt für Schritt die Angesprochenen zu mehr Engagement motiviert. Aber man kann mir Foot-in-the-Door natürlich auch erreichen, dass die Konsumenten Waren kaufen, die sie ursprünglich eigentlich gar nicht brauchten.

Das oben verlinkte Buch beschäftigt sich sehr ausführlich mit Foot-in-the-Door und bringt auch interessante Beispiele, an dem man den Effekt von Foot-in-the-Door nachvollziehen kann. Man hat diese Beeinflussungs- und Überzeugungstechnik auch dazu verwandt, um zu erklären, warum Menschen in bestimmten Situationen nach und nach bereit werden, zunächst scheinbar unvorstellbare Positionen einzunehmen. Weiterlesen »

Digitale Identität und Online-Marketing

Amazon-Link

Mario Sixtus und andere machen darauf aufmerksam, dass sich die digitale Identität durch die Web 2.0 Entwicklung verändert hat. Früher (noch vor zehn Jahren), war die digitale Identität noch durch Pseudonyme und Spitznahmen geprägt. Heute wird die digitale Identität mit eigenem Nahmen und eigenen Fotos gepflegt und es werden zum Teil sehr private Dinge in sozialen Netzwerken ausgeplaudert, die man früher kaum in die Öffentlichkeit getragen hätte. Stimmen von Kritikern, nicht zu viel private eigene Infos mit seiner digitalen Identität zu verknüpfen, verhallen oft ungehört.

Digitale Identität als philosophische Frage?

Warum kommt es zur Frage nach der digitalten Identität? Benutzer von sozialen Netzwerken stellen sich zunächst keine philosophischen Fragen, wie “Wer bin ich – und wenn ja wie viele?”. Weiterlesen »

Amazon Link Etikette

Amazon Link Etikette

Etikette: das sind soziale Verhaltensregeln, die man zwar nicht einhalten muss, deren Übertretung aber für einen selbst unangenehme Folge haben kann. Wer z.B. in der europäischen Tischkommunikationen typische Essgeräusche von sich gibt, der verstößt gegen die Etikette und wird dann als ungehobelt eingeschätzt.

Schon lange ist bekannt, dass es auch eine Internet-Etikette gibt oder geben sollte. In Zeiten von Social Media und Web 2.0 sollten diese Regeln der Internet-Etikette beachtet und auf soziale Kommunikationsprozesse erweitert werden. Weiterlesen »

In ihrem „Kurzer Leitfaden der Manipulation zum Gebrauch für ehrbare Leute.
machen Robert-Vincent Joule und Jean-Leon Beauvois deutlich, dass und wie man mit verschiedenen psychologischen Techniken potentielle Käufer zu tatsächlichen Käufern machen kann.

Weiterlesen »

Definitionen von Sozionik findet man viele:

Nach der Wikipedia meint  Sozionik (in Bezug auf die Zusammensetzung Soziologie und Informatik), dass es sich hierbei um eine interdisziplinäre Verwendung von unterschiedlicher Methoden aus der Soziologie und weiterer  informatiktechnischer Ansätze handelt. Bei der Sozionik  gehe es also um algorithmisierte Modelle, aber auch um Simulationsrechnungen, sowie um verteilte Agentensystemen- zwecks Konstruktion bzw.  Erforschung neuartiker verteilter informatistechnischer Systeme. Mittels Sozionik könne man zur Erforschung soziologischer Fragestellungen kommen und damit auch zur Konstruktion und Erforschung flexibler hybrider Systeme (die  aus sozialen Akteuren und
Softwareagenten bestehen können). Weiterlesen »

Amazon Link Psychologie des Überzeugens

Amazon Link Psychologie des Überzeugens

Robert B. Cialdini ist ein sehr bekannter Sozialpsychologie und er hat mit dem immer neu aufgelegten Lehrbuch “Die Psychologie des Überzeugens” sowohl Laien wie Fachleute davon überzeugt, dass man mit Sozialpsychologie viel Wissen über das Wirksamwerden unscheinbarer Faktoren gewinnen kann. Deshalb ist “Die Psychologie des Überzeugens” ein Lehrbuch für alle, die sich und ihren Mitmenschen auf die Schliche kommen wollen.
Die FAZ ist zu Recht der Meinung, dass es Cialdini gelingt, persönliche Erfahrungen aus Verkäufer-Schulungen und Polizeimaßnahmen mit modernen Erkenntnissen der experimentellen Psychologie zu verbinden. Die Psychologie des Überzeugens ist ein Ziel, das hohe Ansprüche zu erfüllen hat.

Man kann leicht und häufig Opfer der Manipulation durch andere werden, Robert B. Cialdini zeigt in seinem Lehrbuch Die Psychologie des Überzeugens auf, wie die Psychologie des Überzeugens im Detail funktioniert. Weiterlesen »

Wenn man einen komprimierten, aber zugleich fundierten Überblick über eine Vielfalt von klassischen sozialpsychologischen Denktraditionen, bekommen will, dann greift man möglicherweise zu diesem Buch. Es geht hier auch um Theorien und Befunde. Es gibt viele Interessenten, die gerne herausbekommen wollen, was Sozialpsychologie ist und wie Sozialpsychologen denken. Und auf tausendseitige Bücher möchten sie nicht zurückgreifen, obwohl diese durchaus mit vielen plastischen Beispielen punkten können.

Weiterlesen »

Amazon-Link-kognitive Dissonanz

Amazon-Link-kognitive Dissonanz

Nach Ansicht vieler Sozialpsychologen ist die Aufrechterhaltung eines stabilen und positiven Selbstbildes ein sehr bestimmendes Handlungsmotiv von Menschen. Sozialpsychologische Theorien der “Kognitiven Dissonanz” beschäftigen sich mit der Frage, was passiert, wenn diese Selbstbild dadurch in Frage gestellt wird, dass Verhaltensweisen bewusst werden, die im Widerspruch zu diesem Selbstbild stehen. Dabei stehen dann beim Konzept Kognitive Dissonanz zwei Kognitionen in einem Gegensatz:

  1. Die Kognition, die zum Selbstbild gehört und
  2. die Kognition, die das eigene Verhalten wahrnimmt.

Grundlegend gehen die Ideen zur Kognitiven Dissonanz auf den Sozialpsychologien Leon Festinger zurück. Dieser hatte zunächst aber nur darauf abgestellt, dass Kognitive Dissonanz dann entsteht, wenn zwei beliebige Kognitionen in einen Konflikt geraten. Demgegenüber betont der Sozialpsychologe Elliot Aronson in seinem Standardwerk “Sozialpsychologie”, dass vor allem dann Kognitive Dissonanz eintritt, wenn man gewahr wird, dass die eigenen Verhaltensweisen mit dem eigenem Selbstkonzept nicht mehr übereinstimmen. Aronson geht mit anderen davon aus, dass das Selbstkonzept überwiegend durch die Vorstellung bestimmt ist, dass man als Mensch erfolgreich und integer dabei ist, wenn man sein eigenes Leben gestaltet. Weiterlesen »

Soziale Netzwerke verwalten

Soziale Netzwerke verwalten

Durch das Internet und die hiermit möglichen neuen sozialen Netzwerke können sich die Menschen in einem Maße vernetzen, wie das bisher kaum vorstellbar war. Soziale Netzwerke haben auch deshalb Erfolg, weil sich der menschliche Wunsch nach Wahlfreiheit auf die Mediennutzung übertragen hat. Handys und Online-Kommunikation schaffen neue Möglichkeiten für Verbindungen zwischen Menschen und diese Möglichkeiten werden für soziale Netzwerke Online und Offline immer wichtiger. Jochen Mai hat deutlich gemacht, dass neue soziale Netzwerke über das Internet auch sehr stark während der Arbeit genutzt werden; nicht immer zur Freude der Chefs. Weiterlesen »

Amazon-Link Mobbing und Schule


Das Mobbing-Konzept als Erklärungsansatz in den Sozialwissenschaften ist umstritten. Viele halten die Vorstellung von Mobbing für problematisch, die von einen einfachen Täter-Opfer-Verhältnis auszugeht, wenn eine Mobbing-Situation vorliegt. Tatsächlich sind die Verhaltensweisen der Beteiligten miteinander verschränkt. Zugespitzt ausgedrückt: Täter und Opfer sind möglicherweise beim Mobbing austauschbar. Dies gilt nicht nur, aber besonders auch in der Schule, denn für Lehrer und Eltern ist oft nicht feststellbar, wer den Ausgangspunkt für ein mögliches Mobbing gesetzt hat. Mobbing an der Schule ist dennoch ein beliebtes Thema in den Medien. Weiterlesen »

Amazon-Link: Fundamentaler Attributionsfehler

Amazon-Link: Fundamentaler Attributionsfehler


Wenn man das Verhalten von anderen Menschen versucht zu erklären, neigt man dazu, dies eher mit persönlichen Eigenschaften als mit der sozialen Situation in Verbindung zu bringen. Sozialpsychologen bezeichnen das als fundamentaler Attributionsfehler. Wenn man also im Bus angerempelt wird, dann führt ein fundamentaler Attributionsfehler dazu, dies auf die unfreundliche Art des Remplers und nicht auf die Enge der Situation zurückzuführen.

Ein “fundamentaler Attributionsfehler” bezeichnet also die Tendenz, den Wirkung von Faktoren wie Persönlichkeitseigenschaften, Einstellungen und Meinungen, auf das Verhalten zu überschätzen und äußere Faktoren, wie situative Einflüsse, zu unterschätzen, meinen die Sozialpsychologen.

Doch ist hier und in anderen Fällen ein fundamentaler Attributionsfehler tatsächlich wirksam? Sozialpsychologen wie Lee Roos versuchten dies durch ein einfaches Experiment zu prüfen. Versuchspersonen wurden zunächst von ihren Bekannten hinsichtlich der Kooperationsbereitschaft und der Konkurrenzorientierung eingeschätzt. Dann nahmen alle an einen Spiel teil, wo sie sowohl Kooperationsbereitschaft wie auch Konkurrenzorientierung hätten zeigen können. Weiterlesen »

Door in the face” dies ist englisch und bedeutet: Jemandem die Tür ins Gesicht schlagen. Es geht bei dieser Kommunikationstechnik, die häufig auch als Verkaufstechnik eingesetzt wird, darum, jemanden zur Erfüllung einer Bitte zu bekommen, in dem man

  1. um etwas sehr Anspruchsvolles bittet
  2. nach der erwarteten Zurückweisung
  3. eine neue kleinere Bitte stellt und dann
  4. eine Zustimmung bekommt.

Weiterlesen »

Rezension des Taschenbuchs der rororo-science-Reihe

Quelle: Verlagswerbung-Buch-Rückseite:

Die Neurowissenschaften haben die Blackbox Gehirn geöffnet, um dem Menschen beim Denken und Entscheiden zuzusehen. Dadurch ergeben sich neue Chancen, Krankheiten zu heilen und Fähigkeiten zu fördern. Die neu gewonnenen Erkenntnisse haben aber auch die Idee der freien Entscheidung und der Rationalität unseres Handelns in Frage gestellt. Sie öffnen den Weg zu einer systematischen Lenkung und Kontrolle der Gedanken und Gefühle jedes Einzelnen. Die Neurowissenschaften bergen also nicht nur ungeahnte Chancen, sie schaffen auch bislang kaum erkannte Gefahren und Risiken. Friedhelm Schwarz gibt in seinem neuen Buch in gewohnt zugänglicher Weise einen Überblick über einschlägige Ergebnisse der Hirnforschung und zeichnet kritisch nach, welche Formen der Zusammenarbeit sich im Bereich der Elitebildung, des Mind Doping und des Neuromarketing anbahnen.

Weiterlesen »