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Bundeskunsthalle persischer Garten

Bundeskunsthalle persischer Garten

Die Bundeskunsthalle Bonn ist auch dieses Jahr am Fest der Museumsmeile beteiligt. Diesmal ist es gleichzeitig die 25 Jahresfeier. Natürlich stehen die gegenwärtig relevanten Ausstellungen im Mittelpunkt des Events. Es gibt ein großes Familienprogramm mit vielen Führungen, lernaktiven Mitmach-Workshops, und vielen weiteren spannenden anderen Aktionen.

Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ist wie immer kostenfrei. Am Samstag und Sonntag können sich die Besucher auch am freien Eintritt in den Ausstellungen erfreuen. Die Termine sind Samstag, 17. Juni 2017 und Sonntag, 18. Juni 2017 jeweils 11 bis 17 Uhr.

Das Foto in diesem Beitrag ist von mir selbst erstellt.

Amazon-Link: Starrköpfe überzeugen

Amazon-Link: Starrköpfe überzeugen

Immer wieder erlebt man in Diskussionen, dass man trotz starker Argumente und gutem empirischen Materials den Gesprächspartner nicht überzeugen kann. Leute glauben zum Beispiel an einfache Wetterregeln („nach einem Vollmond ändert sich das Wetter immer“), obwohl empirische Daten und wissenschaftliche Zusammenhänge klar zu anderen Ergebnissen kommen. Sind die Gesprächspartner einfach nur starrköpfig oder gar zu dumm oder zu faul, ihre fehlerhafte Weltsicht zu korrigieren? Sebastian Herrmann beschäftigt sich grundlegend mit dieser Frage und kommt zu interessanten Ergebnissen. Seine „Psychotricks“ sollen helfen im Umgang mit Verschwörungstheoretikern und Fundamentalisten, sollten aber auch dabei nützlich sein, wenn man den eigenen Partner oder Chef beeinflussen will. Welche Hinweise liefert Herrmann genau und können diese die von ihm prophezeite Leistung tatsächlich erbringen? Weiterlesen »

Tipps für Lehrer Amazon-Link

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Da der Bedarf an Lehrern gegenwärtig sehr hoch ist und in den nächsten Jahren nach dem starken Anstieg der Einwanderung durch Migranten weiter steigen wird, wäre es vielleicht eine gute Idee, wenn man statt teuren Fachkräften billige Roboter als Lehrer einsetzen könnte. Angeblich soll das in Japan bereits funktionieren und an der Uni Bielefeld werden Forschungsgelder dafür verausgabt, die emotionale Bindungsfähigkeit der Roboter zu bestimmen. Wenn dieses Konzept funktionieren würde, dann könnten die Roboter als Lehrer die normalen Lehrer überflüssig machen.

Die Idee, Roboter als Lehrer einzusetzen, wurde kürzlich in der taz diskutiert. Liest man nach dem Vorspann den Roboter als Lehrer-Artikel weiter, dann driften nicht nur die taz sondern auch die Lernroboter-Forscher schnell in den Bereich der Sciencefiction ab: Der Roboter als Lehrer soll Ereignisse wahrnehmen und intelligent verbal und nonverbal kommunizieren können. Im Prinzip soll dieser Roboter ein künstlicher Mensch werden, der genauso gut oder besser mit Schülern und ihren Problemen klarkommt, als herkömmliche Lehrer. Nachdem die ehrgeizigen Forschungsvorhaben skizziert sind, kommen neben der befragten Gewerkschaftlerin auch der taz allerdings Zweifel. Ein Roboter wird letztlich nur etwas simulieren können, was Menschen auf ganz selbstverständliche Art automatisch beherrschen: Empathie und darauf angemessen abgestimmtes Verhalten. Weiterlesen »

Amazon-Link taz

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Jetzt hat es auch das Institut der deutschen Wirtschaft bzw. die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung herausgefunden: Die Partei, die sich in Deutschland für eine Alternative hält, ist eher eine Partei der Besserverdienenden. Die Einsicht konnte man aber in der Berliner taz bereits einem Jahr gewinnen.  Weiterlesen »

Amazon-Link Peter Schaar

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Die Deutsche Telekom ist eine der wichtigsten Unternehmen in Europa, wenn es um die Gestaltung der Zukunft von Internet und Digitalisierung geht. Um die Diskussion in diesem Handlungsfeld zu beeinflussen, hat man in den letzten 2 Monaten mehrere Veranstaltungen (Autorenlesungen) durchgeführt, die insgesamt von den Bonnern und den Telekom-Mitarbeitern gut besucht wurden.

Am 11.10 2016 war der letzte Termin der Telekom-Veranstaltungsreihe, die sich selbst als Initiative „Digitale Verantwortung“ eingestuft hat. Eingeladen nach Bonn in die Konzernzentrale in der Nähe der neuen Telekom Design Gallery war der frühere Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar. Weiterlesen »

Vor und nach dem Liken Facebook

Vor und nach dem Liken Facebook

Viele Internetnutzer des sozialen Netzwerks Facebook liken gerne. Das heißt, sie geben innerhalb oder außerhalb von Facebook eine Bewertung ab, die innerhalb des Netzwerkes dokumentiert wird (vgl. Ausschnitt meiner Facebook-Webseite vor und nach einem Like für ein Gomera-Foto). Die Nutzer denken, sie handeln spontan und man könnte wohl kaum aus diesen willkürlichen Likes viel über sie herausbekommen. Doch die Wissenschaft ist anderer Meinung. Michal Kosinski von der Standford-Universität hat kürzlich eine Untersuchung veröffentlicht, die beweisen soll, dass seine Computer-Algorithmen uns Menschen über die Auswertung von Facebook-Likes besser beschreiben können, als dies unsere Freunde tun können, die uns im wahren Leben sehr gut kennen. Was ist dran an dieser sehr steilen These? Weiterlesen »

Amazon-Link granulare Gesellschaft


„Big Data“, der umfassende Trend von Wirtschaft und Gesellschaft, um mit großen Datenmengen zu neuen Handlungsperspektiven zu kommen, hat den Autor Christoph Kucklick motiviert, ein neues Ende einer globalen Idee zu erkennen. Nach dem Ende der Theorie, dem Ende des Zufalls und dem Ende der Stichprobe ist es nun das Ende des Durchschnitts, den Christoph Kucklick am Horizont heraufziehen sieht. Kucklick hat im hier verlinkten Buch zur Verdeutlichung diesen neuen Endes nicht nur einen passenden Gesellschaftsbegriff entwickelt (granulare Gesellschaft), er möchte auch Perspektiven aufzeigen, wie wir Menschen in einer solchen feinaufgelösten Gesellschaft unsere Einzigartigkeit bewahren können. Doch wie stimmig ist dieses Gesellschaftsmodell und wie hilfreich sind Kucklick Überlebensperspektiven? Weiterlesen »

Verschiedene Online-Medien spekulieren heute am 2.2.2016 darüber, ob Frauke Petry bald nicht mehr Chefin der „Alternative für Deutschland“ (AfD) sein wird. Sollte es früher oder später tatsächlich zum Ausschluss, zur Abwahl oder zum selbstgewählten Rücktritt kommen, dann wird es die Frage nach dem Schuldigen geben. Als Verdächtige kommen die etablierten Medien, die großen Parteien, Rivalen aus der AfD und Frau Dr. Petry selbst in Frage. Möglicherweise ist es aber so, dass nur alle gemeinsam dieses bemerkenswerte Ergebnis schaffen können. Weiterlesen »

Platz 1 bei Google für Drogeriemarkt

Platz 1 bei Google für Drogeriemarkt

Gegenwärtig ist der Gründer eines großen Drogeriemarks nicht mit den besten Meldungen in den Medien vertreten. Auch der Chef der Telekom hatte vor Kurzen ein eher zurückhaltendes Echo, als er mit dem bedingungslosem Grundeinkommen soziale Wohltaten für alle einforderte. Warum ist es für rücksichtslose Wirtschaftsführer so attraktiv, extrem teure und radikale Social-Maßnahmen zu propagieren? Weiterlesen »

Ergänzung 14.1.2016 (direkt hinter Weiterlesen)

Gerade eben eine Pressemeldung gelesen: Gutmensch ist Unwort des Jahres. Das wird wohl eine Falschmeldung sein, denn erstmals seit vielen Jahren wäre damit ein ironisch gemeintes Wort zum Unwort des Jahres gewählt worden. Möglicherweise wird die Reaktion der Öffentlichkeit auf Gutmensch als Unwort wenig positive Resonanz hervorrufen. Im Extremfall kann diese Fehlentscheidung für Gutmensch dazu führen, dass die entsprechende Institution sich schließlich nächstes Jahr auflösen wird. Nicht ohne vorher noch Unwort zum Unwort des Jahres zu küren. Allerdings ist so viel Ironie von der sprachkritischen Aktion Unwort des Jahres wohl kaum zu erwarten. Weiterlesen »

Gomera Wanderungen Amazon Link

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Die Fortaleza (1241 m) und der Garajonay (1487 m) sind die höchsten Berge der Insel Gomera. Man kann sie sehr gut an einem Tag bewältigen, wenn man sich nicht allzu spät vom Frühstückbuffet wegbewegt hat. Beeindruckende Ausblicke auf diverse Barrancos, die Nachbarinseln und die Küstenregion des Westens können erlebt werden, wenn man gutes Wetter hat.

In den Wanderführern sind mehrere Varianten für Touren mit Fortaleza und Garajonay vorgesehen. Weiterlesen »

Amazon Link zu Spitzer Cyberkrank

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 Manfred Spitzer ist ein nicht nur Psychiater, sondern auch ein sehr bekannter Bestseller-Autor mit Themen aus den Bereichen Psychologie und Neurowissenschaften. Richtig erfolgreich ist er allerdings mit Büchern, die durch einen stark alarmistischen Ton geprägt sind. Nach dem Buch „Vorsicht Bildschirm!“ (2005), folgte die Entdeckung „Digitale Demenz“ (2012) und nun werden mit „Cyberkrank“ die Digitalisierung und das Internet als umfassende Gesundheitsbedrohung beschrieben. Spitzer gelingt es, eine Vielzahl von bedrohlichen Faktoren plakativ aufzuzeigen, doch seine Argumentation kann seinen eigenen wissenschaftlichen Ansprüchen nicht gerecht werden. Da passt es dann auch ganz gut, wenn die Vorschläge zur Überwindung von Cyberkrankheit eher knapp ausfallen und nur wenige Anwendungsmöglichkeiten bieten können. Weiterlesen »


Kleine Gewerkschaften stören die Abläufe in Wirtschaft und Gesellschaft, weil sie unberechenbar sind und vorgegebenen Konsens-Modellen widersprechen. Kleine Gewerkschaften sind aber auch sehr erfolgreich, wenn sie ihre Mitglieder zum gemeinsamen Handeln motivieren und lange Durststrecken durchhalten können. Das kann man in Deutschland nicht nur bei Angestellten mit hohem Sozialstatus und gutem Einkommen (z.B. Ärzte oder Flugpiloten) feststellen, auch die vergleichsweise kaum beachteten Lokführer haben das Potential, bessere Rahmenbedingungen und bessere Bezahlungen erreichen, als die gewerkschaftlichen Groß-Organisationen in ihren Bereichen. Jüngste Misserfolge der Großorganisation Verdi bei Erziehern und Postangestellten machen erneut deutlich, dass kleinere Organisationen tatsächlich mehr erreichen können. Doch das neue Tarifeinheitsgesetz soll den kleinen Gewerkschaften dies erschweren oder unmöglich machen. Hintergrund dieser aktuellen Tendenzen sind Begriffe aus der politikwissenschaftlichen und politischen Diskussion, die bis weit in die 1950er-Jahre zurückreichen. Um den aktuellen Konflikt um Tarifeinheit und Streikrecht besser einordnen zu können, muss man sich auch mit Begriffen wie Korporatismus, Sozialpartnerschaft oder „konzertierte Aktion“ beschäftigen. Weiterlesen »

NEIN von BILD, NEIN zu BILD

NEIN von BILD, NEIN zu BILD

Die Griechen haben es in der Hand, sie können nicht nur den europäischen und deutschen Super-Europäern die rote Karte zeigen. NEIN, sie können sogar den ewigen Bild-Chef Kai Dieckmann abservieren: Einfach nicht mit NEIN stimmen, schon sind sie zwar nicht den Euro, aber Kai Dieckmann los. Denn der Chef von Bild bietet über Twitter seinen Rücktritt an, wenn die Griechen am Sonntag nicht mit NEIN stimmen Weiterlesen »

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