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Wikipedia ist eines der erfolgreichsten Projekte im Internet. Das Image und die Erwartung der Nutzer sind auf ein professionelles und seriöses Online-Lexikon ausgerichtet; für Werbung ist da kein Platz. Trotzdem kann Wikipedia auch im Rahmen einer Social Media Marketing Strategie eine angemessene Berücksichtigung finden, wenn man auf einige Regeln achtet.

Social Media Marketing umfasst auch Online Reputation Management. Wer also mit seinem Unternehmen, mit seinen Marken oder mit seinen Personen/Entscheidungsträger im Internet aktiv ist, für den ist wichtig, dass Einträge in Wikipedia vorliegen und dass diese eher positiv formuliert sind. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, dann wäre es sehr wenig hilfreich direkt aus eigener Interessenlage bei Wikipedia eine Änderung vorzunehmen. Das kann viel Ärger machen. Zunächst sollte man im Rahmen vom Social Media Monitoring im Auge behalten, ob und was über das eigene Unternehmen bei der Wikipedia auftaucht.[W_E_R_B-Block]

Wenn kritisches berichtet wird, dann sollte man nicht selbst direkt eingreifen. Allerdings kann man insgesamt seine Kommunikationspolitik im Rahmen des Marketings ändern und dann davon ausgehen, dass diese Änderungen auch im Rahmen von Artikel-Änderungen bei Wikipedia früher oder später berücksichtigt werden. Man kann aber auch die Diskussions-Seiten zu den entsprechenden Lexikon-Artikeln der Wikipedia nutzen, um Richtigstellungen abzugeben. Hier findet ein reger Kommunikationsprozess über die Gestaltung der Lexikon-Artikel statt und mit guten Argumenten kann man andere Nutzer der Wikipedia motivieren, den Inhalt von Artikeln zu modifizieren, damit diese besser den jeweiligen Sachverhalt beschreiben.

Sehr viel häufiger als negative Artikel dürfe es sein, dass man trotz intensiven Social Media Marketing überhaupt keine Berücksichtigung bei Wikipedia findet. Sofern man die Kampagnen aber für relevant hält und sofern diese eine angemessene Berücksichtigung bei den Lexikon-Artikeln der Wikipedia finden sollten, kann man an aktive Nutzer der Wikipedia herantreten und mit diesen darüber sprechen, ob sie auch eine entsprechende Einschätzung haben. Wichtig ist nur, dass die Eintrags-Gestalter bei Wikipedia ihre Unabhängigkeit behalten und in eigener Verantwortung sich jeweils entscheiden können.

Strittig ist die Frage, ob man das direkte Mitmachen bei der Wikipedia unter offener Namensnennung und bei der Verwendung nachvollziehbarer IP-Adressenbezüge umsetzen sollte. Es gibt Tools in Bezug auf Wikipedia, bei denen man leicht nachvollziehen kann, woher Beiträge kommen bzw. wer Interesse an der Veränderung der Beiträge hat. Verwendet man nun Techniken, die darauf abzielen, dies zu verschleiern, dann ist das nicht nur ein schlechter Stil, der nicht zur Offenheit im Social Media Marketing passt; es kann auch zu erheblichen Reputationsschäden kommen, wenn man auffällt.

Wikipedia und Social Media Marketing ist also ein heißes Pflaster, bei dem man umsichtig zu agieren hat, um nicht erhebliche Schäden für das eigene Unternehmen und dessen Social Media Kampagnen hervorzurufen.

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