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Eine Internetpräsenz muss nicht unbedingt die eigene Website oder Homepage sein. Auch ein Profil in einem sozialen Netzwerk wie Xing oder Facebook, auch ein Blog auf einer Webplattform kann eine wirksame Internetpräsenz darstellen. Jede für jeden erreichbare Webseite kann eine wirksame Internetpräsenz werden, wenn man einige grundlegende Regeln beachtet.

Tipp 1: Strategie und Zielbestimmung

Eine Internetpräsenz sollte nicht einfach so aus dem Bauch heraus entwickelt werden. Man kann sich schon sehr genau überlegen, ob und wie man bestimmte Zielgruppen erreicht und welche Wünsche und Bedürfnisse dort vorhanden sind, die man abdecken möchte. Wer ein Xing-Profil hat, sollte wissen, ob er eher einen neuen Job sucht oder mit potentiellem Geschäftspartnern in einen fachlichen Dialog treten möchte.

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Diese Zielsetzung der Internetpräsenz kann mit einigen weniger Worten auch schriftlich fixiert werden. Sollten sich im Laufe der Zeit Erweiterungen und Modifikationen ergeben, dann kann man ja den Text anpassen. Aus dieser groben Zielbestimmung für die Internetpräsenz ergeben sich dann erste Schritte, die im Laufe der Zeit verfeinert werden. Ob und wie diese Ziele erreichbar sind, sollte geprüft werden. Möglichst an Hand von schriftlich formulierten Indikatoren. Dann kann man auch später jederzeit entscheiden, ob die Ziele der Internetpräsenz erreicht wurden und ob Änderungen der Strategie notwendig sind.

Tipp 2: Fokus auf einen Themenbereich setzen

Es gibt normalerweise keine erfolgreichen Internetpräsenzen, die nicht einen genauen thematischen Fokus liefern. Große Artikelverzeichnisse wie das Online-Lexikon Wikipedia sind hier die Ausnahme, die man als einzelner Internetpräsenz-Betreiber aber nicht erreichen kann. Wer ein eigenes Unternehmen hat, der wird recht schnell den eigenen Fokus finden: Es sind die Themen, die im fachlichen Umfeld immer wieder für Diskussion sorgen.

Es ist dann kein Fehler, das Themenfeld der Internetpräsenz mit Begriffen genauer zu bestimmen. Diese Begriffe sind dann Keywords, die später für die Suchmaschinenoptimierung eingesetzt werden können. Dabei sollte man darauf achten, dass die Keywords des Themen-Fokus so formuliert werden, wie sie potentielle Kunden und Ansprechpartner aussprechen, denn diese sollen auf die Internetpräsenz gezogen werden, damit sie hier die Inhalte finden, die sie benötigen.

Tipp 3: Nutzwert für den Besucher liefern

Wer im Web auf eine Internetpräsenz trifft, der hat meist ein konkretes Suchinteresse. Meist wird die Seite nicht im Detail wahrgenommen und die Texte auf der Internetpräsenz werden auch nicht genau gelesen. Die Besucher scannen die Seite ab und suchen sehr gezielt nach bestimmten für sie nützliche Inhalte. Deshalb sollte man seine potentiellen Besucher vorher ungefähr bestimmt haben. Deren Bedürfnisse rückt man dann in den Vordergrund der Argumentation, wenn das vom jeweiligen Thema her möglich ist.

Tipp 4: Interaktion und Kommunikation

Google Suchfunktion auf Internetpräsenz

Google Suchfunktion auf Internetpräsenz

Das Internet ist kein Verkündigungsmedium, sondern auf Interaktion (z.B. durch Suchmöglichkeiten) und Kommunikation angelegt. Man sollte auf seiner Internetpräsenz also Möglichkeiten der Interaktion und Kommunikation anbieten. Wer eine größere Internetpräsenz betreibt, der muss auf jeden Fall eine gute Navigation bieten, damit die Besucher schnell zu den Inhalten finden, die sie benötigen. Eine Suchfunktion, mit der man gezielt über Begriffe zu den einzelnen Seiten der Internetpräsenz kommt, ist bei den meisten Content-Management-Systemen verfügbar. Darüber hinaus könnte man auch die Google-Suchfunktion in seine Internetpräsenz einbauen.

Tipp 5: Aktualität angemessen berücksichtigen

Aktuelle Themen finden immer starke Beachtung, gerade wenn man in dem jeweiligen Themenfeld schon eine gewisse Reputation erworben hat. Wenn also ein aktuelles Trendthema auftaucht, dann sollte man dies aufgreifen, um möglichst mit einem originellen Dreh verfolgen. Damit man auch beachtet wird, muss hier also Aktualität mit Originalität verknüpft werden.

Allerdings sollte man beachten, dass viele Themen, die nicht direkt aktuell sind, auch sehr stark im Interesse von potentiellen Adressaten liegen können. Und mit solchen Themen, die bisher von anderen eher vernachlässigt wurden, kann man langfristig und kontinuierlich viel Aufmerksamkeit generieren. Man spricht hier vom Long-Tail-Ansatz. Sofern man hier angemessen auf die Bedürfnisse der Zielgruppe agiert hat, wird diese in Kommentaren und Verlinkungen auf Social-Media-Plattformen diese Artikel weiterverbreiten und man bringt somit die Aktualität der eigenen Internetpräsenz nach vorn.

Tipp 6: Benutzerfreundlichkeit der Internetpräsenz fördern

Benutzerfreundlichkeit bedeutet zunächst, dass der Besucher das findet, was er erwartet. Die Inhalte sollten also weiterführend für den Besucher sein. Wenn er von einer Suchmaschine oder einer Social-Media-Plattform kommt, dann hat er dort an Hand von Kurztexten den Link angeklickt, der zur Internetpräsenz geführt hat. Auch hier sollte er gut lesbare Texte vorfinden, die mit weiterführenden Links verbunden sind, die im Idealfall den Besucher tiefer in die Internetpräsenz hineinführen. Wenn Bilder oder Animationen verwendet werden, dann sollten sie diese Aussage unterstreichen und die Stimmung des Besuchers unterstützen. Schließlich sorgt eine gute Navigation dafür, dass der Besucher auch mit anderen Inhalten Kontakt aufnehmen kann, die nicht direkt zu seinem ursprünglichen Suchwunsch passen.

Auch beim Schreiben der Texte sollte man das unterschiedliche Wissen der Besucher berücksichtigen. Fachbegriffe kann man verwenden, doch für unerfahrene Benutzer sollte man eine Erklärungsmöglichkeit anbieten; z.B. über einen Glossar oder „Häufig gestellte Fragen (FAQ)“. Letztere Maßnahmen fördern in der Regel auch die Suchmaschinenoptimierung.

Tipp 7: Kontrollieren Sie den Erfolg der Internetpräsenz

Sie müssen wissen, welche ihrer Webseiten stärker beachtet werden und welche nicht. Denn dann können Sie agieren: Beispielsweise in dem sie bei den beachteten Webseiten die Thematik vertiefen oder in dem Sie bei den weniger beachteten Webseiten Modifikationen vornehmen.

Als Angebote zur Überwachung des Internetpräsenz-Erfolgs bieten sich wieder Google-Dienste an: Google Analytics und Google Webmaster Tools liefern die besten Ergebnisse, wenn es um den Erfolg der Internetpräsenz geht.

Was ist Erfolg der Internetpräsenz? Dieser ist möglichst vor jeder Optimierungsmaßnahme zu definieren. Erfolg kann ein bestimmtes Ranking auf Suchmaschinen-Ergebnisseiten sein. Erfolg kann sein, dass innerhalb einer bestimmten Zeit eine bestimmte Besucherzahl gewonnen wird. Erfolg ist aber meist eine bestimmte „Conversions-“ Handlung; also der Kauf eines Produkts oder das Bestellen eines Newsletters.

Diese sieben Tipps sind ein erster Einstieg in methodisches Vorgehen, wenn man Erfolg mit der eigenen Internetpräsenz haben will. Wie man erkennt, braucht man dafür Zeit und einen langen Atem. Allerdings lohnt sich dieses Vorgehen durchaus, denn man gewinnt an persönlicher Kompetenz und findet viele Möglichkeiten der Interaktion mit Interessenten und Kunden. Es gibt langfristig gesehen keine erfolgreichere Methode des Online-Marketings, als die eigene Internetpräsenz, die kundenfreundlich, aktuell und flexibel aufgestellt ist.

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