Gestalttherapie wurde entwickelt von Frederick Perls, einem deutscher Arzt und Psychiater, ausgebildet unter Sigmund Freud zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Perls unterschied sich von Freuds Theorie und Methodik in mehreren Fragen und Gestalttherapie entwickelte sich aus Unterschieden in der Kommunikation zwischen Therapeut und Klient. Kommunikation Gestalttherapie sind zwar verschiedene Bereiche aber stehen auch in einem engen Wechselverhältnis.

Für Freud und viele moderne psychoanalytischen Psychotherapeuten zeichnet sich der Therapeut vor allem durch die fachkundige Interpretationen des Klienten, seiner Beschwerde oder Symptome als dominierender Teil der kommunikativen Beziehung aus. Der psychoanalytische Therapeut teilt seine Interpretationen, die sich hauptsächlich auf die Erlebnisse des Klienten in der frühen Kindheit, dem Klienten mit, hiermit gewinne dieser Einblick in seine Symptome. Diese Einsicht wäre ein erster Schritt in Richtung Heilung.

Nach Ansicht der Gestalttherapie ist diese Sichtweise fehlerhaft. Perls glaubte, dass es nicht so sehr der Therapeut mit Interpretationen den Klienten heilt, sondern durch die tatsächliche Kommunikation.
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Der Therapeut ist nicht allein in der maßgeblichen, Interpreten-Position, sondern sollte gemeinsam mit dem Klienten die Erfahrungen einer offenen Kommunikation zuführen, die dem Klienten Fähigkeiten für das Wachstum bietet. Häufig liegen die Probleme auch im Bereich der Kommunikation, Gestalttherapie kann hier den Weg zur Veränderung der Kommunikation eröffnen.

Es ist nicht so sehr den Einblick in die Geschichte des Problems um die es hier geht, sondern der Fokus der Aufmerksamkeit richtet sich auf die tatsächliche Erfahrung im Hier und Jetzt. Die Frage wäre nicht „warum sind Sie sich so unsicher?“ , sondern: „Was genau bringt Sie zu der Meinung, dass Sie unsicher in dieser Situation sind? Wo erleben Sie es in Ihrem Körper, Ihre Atmung, Ihre Haltung die Unsicherheit?“

Der Klient wird gebeten, sich ständig über sein Verhalten bewusst zu sein und dieses Bewusstsein über das, was er tut, wie er es tut und was die Wirkung seiner Kommunikation ist. Somit wird die Kommunikation erweitert und vertieft, was ohne die Gestalttherapie nicht möglich gewesen wäre.

Gestalttherapie arbeitet mit allen möglichen Arten der Kommunikation: Gespräche, Körperhaltung, Blickkontakt, Übungen, Versuche und die Ebene das Bewusstsein von dem, was vor sich geht, während einer bestimmten Sitzung. Diese Elemente werden dann durch die Gestalttherapie einer Kommunikation zugeführt.

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