Artikelverzeichnis – Definition und Abgrenzungen

Amazon LInk: Marketing

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Ein Artikelverzeichnis ist eine spezielle Publikationsform, die im Internet seit vielen Jahren viel Resonanz erzeugt hat. Es geht darum, fundierte Informationen auf breiter Basis dem Internet-User zu bieten. Viele Artikelverzeichnisse fokussieren auf ein bestimmtes Themengebiet (wie beispielsweise Online-Marketing oder Business-Informationen). Manche ähneln auch Portalen, die themenorientiert ihre Schwerpunkte setzen (wie bei Marketing  und Newsthemen).

Online Artikel sollten dem Leser einen Nutzwert bieten. Ein Artikelverzeichnis darf nicht mit einer Pressemitteilungs-Plattform oder einer Public-Relation- Plattform verwechselt werden.

Die beiden letzen Varianten dienen überwiegend der Werbung, der PR oder dem Marketing. Es werden gezielt Produkte und Websites promotet, und hierfür wird auch Geld gezahlt. Beim Artikelverzeichnis kommt es hingegen auf den Informationsaspekt an. Hinweise auf Produkte, Dienstleistungen oder Websites sind nicht der Hauptzweck eines Artikels. Im Regelfall zahlt der Textlieferant oder Autor bei Artikelverzeichnissen auch kein Geld, um seine Texte zu publizieren. Ergänzend kann Email Marketing Software eingesetzt werden. Relevant ist auch: Es gibt Plattformen zur Artikel-Veröffentlichung, bei der die Autoren Geld für ihre Fachartikel bekommen. Meist nicht so viel wie bei Printmedien, aber auch mehr als bei Textbörsen, die nicht unbedingt auf die Qualität der Artikel das Hauptschwergewicht legen.

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Die Finanzierung der Artikelverzeichnisse und ihr tieferer Sinn

Damit stellt sich die Frage, wie denn ein Artikelverzeichnis sich finanziert. Hierzu sind zwei Wege denkbar. Ein Artikelverzeichnis, das sich durch gute Fachartikel und die Möglichkeit des treffgenauen Artikel veröffentlichen auszeichnet, bekommt viele Besucher und ist daher als Medium für Werbung interessant. Das ist nicht anders als beim Spiegel oder bei der PC-Welt. Man nutzt nur im Unterschied zu den Printmedien beim Artikelverzeichnis häufig kontextbezogene Werbung, wie sie Google mit dem AdSense-Programm anbietet. Hier bekommt dann das Artikelverzeichnis Geld, wenn ein Besucher auf eine Anzeige klickt und vom Fachartikel zum werbenden Website wechselt.

Eine zweite Möglichkeit für das Artikelverzeichnis zum Return on Invest zu kommen, wäre der direkte Verkauf von Links. Denn durch den hohen Rang bei Suchmaschinen wie Google und Co. sind die externen Links von Artikelverzeichnissen sehr wertvoll. Der LInkverkauf wird deutlich besser bezahlt, ist aber rechtlich problematisch (Schleichwerbung) und wird durch Google mit Rangabstufung des Artikelverzeichnisses und des Linkkäufers bestraft.

Ein Artikelverzeichnis, das Wert auf gute Reputation legt, wird also den zweiten Weg nicht nutzen können. Für Autoren, die bekannt werden wollen, oder für Websites, die relevante und nutzerfreundliche Informationen bereit stellen wollen, sind die Möglichkeit zum Artikel veröffentlichen oder Fachartikel schreiben natürlich eine tolle Sache, um auf sich oder eine interessante Information aufmerksam zu machen. Der Text steht dann in einem sehr benutzerstarken Umfeld und fördert damit in umfassender Weise die Reputation des Autors.

Man sollte sich das jeweilige Artikelverzeichnis genau anschauen, ob es für die eigene Reputation förderlich ist.

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